Zahnimplantate – auf was Sie achten müssen

In Österreich werden jährlich über 30000 Zahnimplantate gesetzt. In der Schweiz sind es sogar doppelt so viele. Dennoch gibt es im Vorfeld einiges zu beachten. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag gerne erklären, worauf es bei Implantaten wirklich ankommt.

Zähne sind die Visitenkarte nach Außen, der erste Eindruck. Es ist daher nicht verwunderlich, dass vielen Menschen ein strahlendes und sympathisches Lächeln besonders wichtig ist. Mein Ziel ist es Ihre Zähne, die ein Geschenk der Natur sind, so lange wie möglich zu erhalten. Dieser besonderen Aufgabe und Verantwortung als Zahnarzt bin ich mir bewusst. 

 

Implantate als Zahnersatz

Manchmal kann es aber notwendig werden, für einzelne oder mehrere Zähne einen geeigneten Ersatz zu finden. Die Basis dafür bildet normalerweise ein Zahnimplantat, also eine künstliche Wurzel, die im Kiefer eingepflanzt wird und auf der ein geeigneter Zahnersatz angebracht werden kann.

Wird ein Zahnersatz notwendig, stellt sich schnell die Frage, für welches Zahnimplantat man sich entscheiden soll und worauf es wirklich ankommt. Für viele Patienten ist es schwierig bei den unzähligen Angeboten den Überblick zu bewahren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich professionell beraten lassen, denn von der Gesundheit Ihrer Zähne hängt auch Ihr Wohlbefinden ab.

 

Zahnimplantate: 3+1 Punkte, auf die es ankommt

1. Der Zahnarzt

Jedes Material ist nur so gut, wie derjenige, der es verwendet. Viele Zahnärzte bieten das Setzen von Implantaten an, doch nicht bei jedem ist es ein Praxisschwerpunkt. Andere Zahnärzte wiederum setzen Implantate nur im Ausnahmefall. Und dann gibt es noch diejenigen, die sich auf Zahnimplantate spezialisiert haben. Der spätere Erfolg Ihres Zahnimplantates und die damit verbundene Komplikationsrate werden auch davon abhängen, ob Ihr Zahnarzt die notwendige Routine und chirurgische Erfahrung mitbringt. Es macht also Sinn, dass Sie einen Spezialisten aufsuchen. Viele meiner geschätzten Kollegen und Kolleginnen, weisen mir ihre Patienten zu, wenn es darum geht, dass Zahnimplantate gesetzt werden. Diese Patienten erhalten dann in meiner Ordination ein Implantat, bleiben aber bei allen anderen zahnmedizinischen Fragen weiterhin ihrem gewohnten Zahnarzt treu. Es ist also durchaus möglich, dass ein Patient mehr als einen Zahnarzt hat. Auf was sollten Sie nun bei der Auswahl Ihres Spezialisten für Zahnimplantate achten?

Folgende Fragen sind dabei wichtig: Nimmt er oder sie sich ausreichend Zeit für ein Erstgespräch? Informiert der oder die Zahnärztin Sie über die Kosten? Gibt es einen Therapieplan? Wie oft hat er oder sie schon Implantate gesetzt? Und mit welchem Erfolg? Wie verläuft die Einheilphase und wie die Belastungsphase?

 

2. Moderne zahnmedizinische Geräte

Medizin verändert sich. So wird das Setzen von Zahnimplantaten mittlerweile computerunterstützt durchgeführt. In meiner Ordination ist es mir besonders wichtig, dass wir nicht stehen bleiben, sondern uns mit verändern und Schritt halten. Ich setze beispielsweise sehr gerne das 3D Röntgen ein um Implantate schon im Vorfeld bestmöglich planen zu können und den vorhandenen Knochen maximal auszunutzen. Für Sie hat das den Vorteil, dass wir meist auf einen aufwendigen Knochenaufbau verzichten können und der operative Eingriff selbst so kleinflächig wie möglich durchgeführt wird. Bevor Sie sich also ein Implantat setzen lassen, achten Sie darauf, ob Ihr Zahnarzt umfangreichere Untersuchungen vornimmt.

Folgende Fragen sind dabei wichtig: Fertigt er oder sie ein Röntgen an um den Knochen besser beurteilen zu können? Werden Schienen oder Modelle erstellt? Empfiehlt der oder die Zahnärztin eine professionelle Mundhygiene vor dem Eingriff (das ist wichtig für den späteren Erfolg)?

 

3. Das Material

Es gibt viele Hersteller von Zahnimplantaten, die zum Teil mit unterschiedlichen Materialien arbeiten. Grundsätzlich können Sie zwischen hochwertigen Originalprodukten und billigen Herstellern wählen. Informieren Sie sich über das von Ihrem Zahnarzt vorgeschlagene Produkt näher. Ein auf dem ersten Blick günstiges Angebot könnte ein schlechteres Produkt beinhalten. Blicken Sie daher hinter die Kulissen, insbesondere wenn sich die geplanten Kosten zwischen zwei Zahnärzten deutlich unterscheiden. Oftmals liegt der preisliche Unterschied nicht am Honorar des Zahnarztes für das Setzen des Implantates an sich, sondern an der Hochwertigkeit des verwendeten Materials bzw. am Implantate-Hersteller. Das ist aber entscheidend für die Verträglichkeit und Haltbarkeit. Gehen Sie da keine Kompromisse ein, denn für die Folgen müssen Sie später bezahlen.

Folgende Fragen sind dabei wichtig: Welches Material wird verwendet? Wer ist der Hersteller? Seit wann stellt dieses Unternehmen Zahnimplantate her? Wie stark ist die Verbreitung dieser Implantate? Führt der Hersteller auch wissenschaftliche Studien durch um die Qualität seiner Implantate zu kontrollieren? Wie lange gibt der Hersteller Garantie auf seine Implantate? Wo werden die Implantate produziert?

 

4. Vertrauen

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Geht der Zahnarzt oder die Zahnärztin auf Ihre Ängste ein? Werden Ihre Fragen geduldig beantwortet? Fühlen Sie sich in der Praxis wohl und gut aufgehoben?

Lassen Sie sich auf keine Experimente ein, Ihre Zähne sind zu wertvoll dafür und das Risiko für Folgeschäden ist viel zu hoch.

 

Wenn Sie gerne wissen möchten, wie der Behandlungsablauf bei Zahnimplantaten genau ausschaut, können Sie sich hier näher informieren: Behandlungsablauf

Sie haben noch Fragen? Ich berate Sie gerne bei einem kostenlosen Erstgespräch. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für Sie ganz persönlich. Termine unter: +43 6642190210